Ein Bericht der Redaktion Hinterhag. Am zweiten Weihnachtstag sowie am Samstagabend hatte die Trachtenkapelle Häg-Ehrsberg mit ihrer Laienspielgruppe zu einem Schwank in drei Akten von Winnie Abel „NEUROSIGE ZEITEN“ in die Angenbachtalhalle nach Häg eingeladen. Es fand ein Vorverkauf für beide Tage statt, am zweiten Weihnachtstag gab es noch Karten aber der Samstag war Ausverkauft. Zu beginn spielte eine Abordnung der Trachtenkapelle mit einigen Weihnachtsliedern auf wofür es Beifall gab. Danach öffnete sich der Vorhang für die Komödie NEUROSIKE ZEITEN. Schon von Beginn an wurden die Lachmuskeln der Zuhörer auf die Probe gestellt bei den zahlreichen Verwechslungen. So nahm dann diese mitreißende Komödie ihren Lauf in der Agnes Adolon, die Tochter einer reichen Hotelkette von Ihrer Mutter Cecilie Adolon Besuch kommt. Die Mutter weiß nichts davon, dass ihre Tochter in einer Irrenanstalt weilt, weil sie davon ausgeht sie residiere in einer Villa. So muss nun Agnes die anderen Insassen der Anstalt als ihre Mitarbeiter in der Villa ausgeben was natürlich für diese nicht einfach ist. So muss sich die Wahnhafte Marianne als Haushälterin ausgeben, Hans welcher zwangsneurotisch ist soll in die Rolle vom langjährigen Lebenspartner von Agnes schlüpfen. Der Menschenscheue Willi wird in die Rolle eines ganz normalen Hausmeisters versetzt. Als immer mehr ungebetene Besucher in der Wohngruppe auftauchen nimmt das Verwechslungsspiel seinen Lauf. Eine Tupperwarenberaterin wird von Willi verletzt und er meint sie wäre tot. Versteckt wird sie unter einem Teppich und die Verwechslungen hören nicht mehr auf. Als dann noch die Mutter von Agnes auftaucht und alles genau wissen will war so in der Vila abgeht, geht wirklich alles drunter und drüber. Als dann noch Hardi Hammer ein Volksmusiksänger und Schwarm von Marianne auftaucht wird es immer spannender, und es kommt heraus, dass Agnes Mutter diesen Sänger aus früheren Tagen kennt. Cecile wird von der Psychiaterin Dr.Dr. Ilse Schanz in der Zwangsjacke gerät das sehr verrückte Verwechslungsspiel völlig aus dem Ruder und jeder einzelne Akt wird mit Rauschendem Beifall des Publikums belohnt. Man kann bestimmt mit Gewissheit sagen, dass bei diesem Schwank kein Auge trocken blieb. Zum Schluß wurden die einzelnen Akteure von Dirk Muckenhirn vom Vorstandsteam vorgestellt und ihnen gedankt. Unter der Regie von Beate Wassmer sah man die Laienspielgruppe in der Besetzung mit: Sandra Köpfer, Samuel Siebold, Tanja Köpfer, Thomas Keller, Verena Siebold (in zwei Rollen), Ramona Philipp, Ernst-Josef Philipp und Jacob Suppinger (in zwei Rollen) in einer verrückten Komödie in der man sich fragte: Wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heißt eigentlich normal? Als Maskenbildnerin war Bianka Falger tätig und als Souffleuse war Anna Rummel dabei sowie für die Technik war Dirk Muckenhirn zuständig. Dirk Muckenhirn bedankte sich bei der Laienspielgruppe, den zahlreich erschienenen Besuchern, den Abordnungen der befreundeten Vereine, Bürgermeister Dirk Philipp, Altbürgermeister und Ehrenpräsident der Trachtenkapelle Bruno Schmidt sowie Ehrenvorsitzenden Werner Wassmer. Er gab auch noch Termine bekannt: Nachtumzug am 10. Januar in Häg, Jahreshauptversammlung der Kapelle am 18. Januar, Fasnacht, Muttertagskonzert der Ausbildungsgemeinschaft, 50-jahre SV Häg-Ehrsberg sowie das dreitägige Erntedankfest zusammen mit dem MV Rohmatt und am Ende des Jahres wieder das Jahreskonzert wie zwei Tage die Theateraufführung.

(c) Fotos: Karl-Heinz Rümmele
Mehr Fotos gibt es in der Fotogalerie.