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Volles Pfarrheim bei der Verabschiedung der Ehrwuerdigen Schwestern aus dem St. Josefshaus (Altersheim) in Haeg im Rahmen des Suppensonntages der Pfarrgemeinde Nach der Eucharastiefeier der Pfarrgemeinde in der Haeger Pfarrkirche fand sich die Pfarrgemeinde im Pfarrheim St. Michael zur Verabschiedung der Ehrwuerdigen Schwestern aus dem St. Josefshaus zusammen. Die Verabschiedung wurde im Rahmen des alljaehrlichen Suppensonntages der Pfarrgemeinde gemacht. Das Pfarrheim war ueberfuellt und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Otto Zettler hiess alle herzlich willkommen. Sein besonderer Gruss galt den Schwestern aus dem St. Josefshaus, Schwester Hilavita eine der 5 Provinzoberen des Ordens in Hegne, Pfarrer Leppert, Pfarrer Blaesi, Pater Kuhn, Buergermeister Schmidt, dem Kirchenchor und den Pfarrgemeinderaeten. Pfarrer Franz Leppert ging danach auf die Schliessung des Altersheimes ueber und auf die ueber 100 jaehrige Altenpflege (Krankenpflege) in Haeg. Die Heimbewohner fuehlten sich bis zur Schliessung des Heimes durch Landrat Schneider alle sehr gluecklich und zufrieden in Haeg bei den Schwestern die fuer Gotteslohn arbeiteten und immer fuer die alten Leute da waren. Eine lange Traditionsgepflegte Geschichte gehe mit der Schliessung des St. Josefhauses in Haeg zu Ende. Die Schwestern aus Hegne praegten seit 100 Jahren das Dorfbild von Haeg seit dem Jahre 1904 mit. Die Pfarrei Haeg verliere mit den Schwestern nicht nur die Betreuerinnen des Altenheimes, nein auch die Helferinnen in der Kirchengemeinde denen keine Arbeit zu viel war. Leppert bedankte sich bei den Schwestern, Maria-Josefa (23 Jahre in Haeg), Maria-Benita (19 Jahre in Haeg), Edelrita (13 Jahre in Haeg), Maria-Mattia (13 Jahre in Haeg) und Maria-Nivarda (8 Jahre in Haeg) fuer ihre Arbeit zum Wohle der Pfarrei und der Alten. Schwester Maria-Josefa und Schwester Maria-Mattia werden nach Heitersheim abgezogen, Schwester Maria-Benita geht nach Furtwangen und die Schwestern Edelrita und Maria-Nivarda ins Mutterhaus nach Hegne. Viel Gesundheit, Kraft und Gottes Segen wuenschte Pfarrer Leppert den Schwestern auf ihrem weiteren Weg. Dankesworte richtete Pfarrer Leppert an alle Schwestern besonders das Mutterhaus der Schwestern, den Pfarrgemeinderat, den Caritasverband Freiburg, Albert Zettler, die Weltliche Gemeinde besonders Buergermeister Bruno Schmidt der sich bis zum Schluss fuer den Erhalt des Heimes eingesetzt hatte. Nach der Rede von Pfarrer Leppert standen alle im Pfarrheim auf und Applaudierten fuer die Schwestern. Der Rede von Pfarrer Leppert folgte die Rede von Buergermeister Bruno Schmidt der nochmals auf die ueber 100 jaehrige Geschichte der Schwestern in Haeg einging. Er sprach auch von teilweise unsinnigen Verordnungen die in Deutschland getroffen werden, die auch zur Schliessung des Altenheimes fuehrten. Wenn wir in diesem Lande die Buerokratie so weitertreiben, brauchen wir uns nicht wundern wen wir uns selbst im Wege stehen sagte er. Rauschender Applaus war danach zu hoeren. Er wuenschte den Schwestern alles Gute auf ihrem weiteren Wege. Danach bedankte sich Albert-Josef Zettler der viele Jahre Messner in Haeg war und seit Jahren Wegbegleiter der Ehrwuerdigen Schwestern im St. Josefshaus bei den Schwestern im Namen aller Mitarbeiterinnen des Heimes welche ihre Arbeit verloren und wuenschte den Schwestern ebenfalls viel Glueck in der Zukunft. Donnernder Beifall war auch hier wieder zu hoeren. Schwester Maria-Josefa bedankte sich im Namen der Schwestern und sagte: ?Wir gehen mit Schweren Herzen und weinenden Augen aus Haeg fort und werden die Gemeinde nie vergessen. Sie sang ein selbst komponiertes Lied uebers St. Josefshaus und bekam viel Beifall. Schwester Hilavita vom Mutterhaus bedankte sich im Namen des Ordens bei der Pfarrgemeinde und der Weltlichen Gemeinde. Frau Rees aus Zell bedankte sich im Namen aller Angehoerigen die im Heim untergebracht waren und dem Pflegepersonal bei den Schwestern. Zum Schluss richtete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Otto Zettler noch einige Dankesworte an die Schwestern und erinnerte daran, dass bis zum Jahre 1993, der Fertigstellung des Pfarrheimes alle Sitzungen im Saal des St. Josefhauses abgehalten wurden. Nach seinen Dankesworten an die Ehrwuerdigen Schwestern erhoben sich wieder alle von ihren Plaetzen und applaudierten kraeftig, ja man sah bei vielen sogar Traenen auf den Wangen. Dankesworte richtete Otto Zettler auch noch an die Abordnung der Trachtenkapelle Haeg-Ehrsberg unter Heinz Benz die die Feierstunde musikalisch umrahmte. Ueber die Mittagszeit fand man fast keinen Platz mehr im Pfarrheim und die Bedienungen hatten alle Haende voll zu tun um alle mit Speis und Trank zu versorgen. Am Nachmittag spielte die Akkordeon Gruppe Haeg mit einigen Weisen auf und Fortuna auf ihrer Seite hatte Hermine Wassmer aus Haeg sie gewann bei der Grossen Verlosung den ersten Preis ein Fahrrad. Der zweite Preis eine Seite Speck ging an Monika Maier aus Ehrsberg und Edwin Philipp aus Ehrsberg kann sich ueber den dritten Preis, ein Reh freuen. Viele weitere Sachpreise wurden noch vergeben.